Fachinformationen - Konsensuspapier
 

Mehr Folsäure zum Schutz vor Fehlbildungen (Neuralrohrdefekten) und zur Gesundheitsförderung bei Erwachsenen

Juni 2004: Noch immer erfolgt zu selten eine perikonzeptionelle Folsäureeinnahme - teils, weil ein Großteil der Schwangerschaften nach wie vor ungeplant ist und die Frauen nicht ausreichend informiert sind, teils, weil das Problem schlichtweg unterschätzt wird. Die Folge können schwerwiegende Neuralrohrdefekte mit Ausprägungen wie Spina bifida, Anenzephalien oder Enzephalozelen sein, die lebenslange Behinderungen oder sogar den Tod des Kindes bedeuten können. Auch ist die allgemeine Abortrate erhöht. Vor diesem Hintergrund sowie zusätzlich zur Senkung des Homocysteinspiegels und somit zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fordert der Arbeitskreis Folsäure & Gesundheit, die Versorgung mit Folsäure in Deutschland nachhaltig zu verbessern.

Eine ausführliche Zusammenstellung über die gesundheitliche Bedeutung der Folsäurezufuhr inklusive Daten zur Versorgungslage und Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Folsäure-Versorgung liegt als Konsensuspapier des Arbeitskreis Folsäure & Gesundheit vor.

 
> Hier können Sie das Konsensuspapier (Deutsches Ärzteblatt, Juni 2004) herunterladen Fachinformation
 
 
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